Dienstag, 29. November 2016

Rezension Goddess of Poison


Goddess of Poison - 

Autor: Melinda Salisbury

  • Herausgeber: Carlsen 
  • Preis: 17,99€ Hardcover // 15,99€ e-Book
  • Buchlänge: 352 Seiten


INHALT:


Die siebzehnjährige Twylla ist kein Mädchen wie jedes andere: Sie ist die Verkörperung der Großen Göttin und wird als solche im ganzen Land verehrt - außerdem ist es ihr bestimmt, einmal den Kronprinzen zu heiraten. Doch ihr göttliches Schicksal bringt auch eine schreckliche Verpflichtung mit sich: Jeden Monat muss sie tödliches Gift trinken, gegen das nur sie, als göttliche Inkarnation, immun ist. Doch jeder, der Twylla berührt, wird von dem Gift infiziert und stirbt.
Twylla ist der einsamste Mensch der Welt. Wer kann schon ein Mädchen lieben, das regelmäßig Verbrecher und Verräter durch seine Berührung hinrichtet? Vor der alle erschrocken zurückweichen, sobald sie einen Raum betritt? Sogar der Kronprinz, der ja einmal ihr Mann werden soll, meidet sie. Doch alles ändert sich, als Twylla ein neuer Wächter zur Seite gestellt wird. Mit frechem Grinsen und unangemessenen Bemerkungen zieht der junge Mann alles, woran Twylla geglaubt hat, in Zweifel. Ist ihre Heirat mit dem Prinzen wirklich vom Schicksal vorherbestimmt? Ist sie tatsächlich die Verkörperung einer Gottheit? Und nicht zuletzt: Was hat es mit dem schrecklichen Gift auf sich, das auf alle, außer auf Twylla, eine tödliche Wirkung hat?
Nach und nach deckt Twylla mit Hilfe ihres charmanten Beschützers eine mörderische Intrige auf, die die Grundfesten des gesamten Landes Lormere ins Wanken bringt …


MEINE MEINUNG (spoilerfrei)


Der Klappentext sowie der Schreibstil der Autorin haben mich sofort fasziniert. Vorab: Die Idee ist wirklich ziemlich einzigartig im Fantasy Genre und konnte mich absolut überzeugen. 

Mit ihrem Schreibstil gelang es Melinda Salisbury mich alles durch die Augen der Protagonistin Twylla sehen zu lassen. Ich war Twylla. Und total beeindruckt. 

Zwar zogen sich die ersten Seiten etwas und den Einstieg empfand ich als weniger gelungen, aber dann nahm alles rasant Fahrt auf. 

Den guten Lief fand ich zu Beginn zwar etwas nervig aber dann immer grandioser. Auch die Darstellung der bösen Königin fand ich klasse. Nur der Prinz blieb seltsam farblos und seine Motivation widersprüchlich. (Warum ist er am Anfang so garstig zu Twylla?) Insgesamt aber ein super Setting und Stimmung. 

Als einzigen großen Abstrich sehe ich hier die unglaubliche Naivität von Twylla, wegen der man sie manchmal gern schütteln würde. Beispielsweise vertrödelt sie Tagelang ihre Zeit mit "sich selbst leidtun" und "sticken", was mich als Leser auch etwas gelangweilt hat. Leider glaubt sie auch echt alles, was man ihr erzählt.

Insgesamt freue ich mich aber sehr auf den nächsten Teil. In diesem Jahr haben mich im Vergleich noch nicht viele Bücher so in ihren Bann ziehen können, weswegen ich 4,5 Sterne vergebe. die 

Freitag, 11. November 2016

Rezension: Harry Potter und das verwunschene Kind




Harry Potter und das Verwunschene Kind

Autor: J.K. Rowling

  • Herausgeber: Carlsen 
  • Preis: 19,99€ Hardcover
  • Buchlänge: 280 Seiten


INHALT:

Die achte Geschichte. Neunzehn Jahre später. Das Skript zum Theaterstück! Harry Potter und das verwunschene Kind, basierend auf einer neuen Geschichte von J.K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne, ist ein neues Theaterstück von Jack Thorne. Es erzählt die achte Geschichte in der Harry-Potter-Serie und ist gleichzeitig die erste offizielle Harry-Potter-Geschichte, die auf der Bühne präsentiert wird. Das Stück feiert am 30. Juli 2016 im Londoner West End Premiere. Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet. Das Special Rehearsal Edition Script wird bis zum Erscheinen der erweiterten Ausgabe 2017 erhältlich sein.


MEINE MEINUNG

Zuerst war ich eher skeptisch, wie ich ins Manukript hinein kommen würde, da es ja als Theaterskript) verfasst wurde. Allerdings war das überall so angekündigt worden und deshalb kein Grund zur Beanstandung. Ich muss sagen, ich fand es erstaunlich gut zu lesen, auch wenn es kein typischer Roman war. Wirklich, ich konnte Harry Potter 8 kaum aus der Hand legen. Jedes Umblättern wurde von Herzklopfen meinerseits begleitetet❤️.


Figuren: Mit Albus wurde ich leider nicht so wirklich warm, da er geradezu in Selbstmitleid badet und sehr mürrisch ist. Alle anderen Charaktere fand ich super, selbst Malfoys Sohn. 


Emotionen: In einer Szene am Anfang hat J.K. Rowling es geschafft, mir Tränen in die Augen zu treiben. Die Szene, in der Harry seinem Sohn ein Abschiedsgeschenk fürs neue Schuljahr gibt. Wahnsinnig gut durchdacht und emotional!


Handlung: Die Hauptthematik von Albus "Heldenreise" fand ich für meinen Geschmack etwas arg ausgelutscht. So etwas gab es bereits in Dutzenden Büchern und Filmen. Die Moral ist wie immer gleich: (besser nicht spoilern) bla bla. Moral. Kurzes Zucken meines rechten Augenlids. Seriously??

Abgesehen davon hat mir die Handlung extrem gut gefallen. 


Das Ende

Das Ende ließ mich mich mit dem Buch wieder versöhnen. Obwohl alles sehr schnell geht und die Moral wie gesagt aus meiner Sicht ziemlich ausgelutscht ist, hat mich das Ende und das Buch an sich dann doch noch überzeugt. Daher 4,5 von 5 Sternen.