Montag, 22. Februar 2016

2 atmosphärische Heyne Romane

Im Spiegel ferner Tage
Autor: Kate Riordan
* Herausgeber: Heyne
* Preis: 9,99€ Taschenbuch
* Buchlänge: 544 Seiten

"Ein mystischer Pageturner - der einen noch tagelang im Bann hält"

Inhalt: 

London, 1932. Als die 21-jährige Alice ungewollt schwanger wird, schickt ihre Mutter sie auf ein Gut im malerischen Gloucestershire, um den Namen der Familie zu schützen. Fasziniert von dem verwunschenen Anwesen erwacht Alices Neugierde, und sie erfährt von dem tragischen Los der einstigen Gutsherrin Elizabeth. Das Geheimnis um die schöne Frau berührt sie auf eigentümliche Weise, und Alice begibt sich auf Spurensuche. Sie entdeckt eine große Liebesgeschichte - und einen schlimmen Verrat …

Meine Meinung:
Ich bin gut in dieses Buch hineingekommen. Hauptsächlich wird aus Alices Sicht erzählt, die leider keinen Mann findet und dann auch noch ungewollt von einem verheirateten Mann schwanger wird. 1932 ein Skandal!
Sie wird kurzerhand aufs Land verfrachtet, wo ihr größtes Hobby das Aufdecken des Schicksals von Elisabeth und deren kleinen Tochter Isabell wird. Um den Verbleib der ehemaligen Gutsherrin ranken sich viele Gerüchte und die Gutsverwalter schweigen beharrlich. Einige Kapitel werden dann mithilfe eines Zeitsprungs von Elisabeth 1898 erzählt und Puzzlestück für Puzzlestück wird dann das Mysterium um sie aufgedeckt

Figuren: Ich konnte mir alle Figuren gut vorstellen und mich gut in sie hineinversetzen. Nur Tom blieb etwas undurchsichtig für mich. 

Schwachstellen: Ab und an wird etwas sehr langsam erzählt worunter die Spannung leidet

Fazit: Insgesamt ein sehr spannendes Buch mit Gruselanteilen, das mich noch tagelang im Griff hatte. Tatsächlich habe ich noch länger an Elisabeth und ihr Schicksal gedacht. Für mich ein absoluter Pageturner über ein bewegendes Schicksal. 
Wertung 4 von 5 Sternen


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Das Pfirsichhaus 
Autor: Courtney Miller Santo
* Herausgeber: Heyne
* Preis: 9,99€ Taschenbuch 
* Buchlänge: 464 Seiten

Inhalt: 
Lizzie steckt in einer handfesten Lebenskrise. Als sie erfährt, dass das Haus ihrer verstorbenen Grandma Mellie abgerissen werden soll, will sie das nicht einfach hinnehmen. Gemeinsam mit ihren gleichaltrigen Cousinen Elyse und Isobel beschließt sie, ein paar Monate am Mississippi zu verbringen und das verwinkelte Haus zu renovieren. Dabei findet sie nicht nur zu sich selbst sondern entdeckt auch ein paar Dinge, die sie auf die Spur eines gut gehüteten Familiengeheimnisses bringen ...

Meine Meinung: Lizzie hat mir gleich von der ersten Seite an gefallen. Ihr Charakter ist meinem sehr ähnlich und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen auch in ihren Lebenstraum, dem die Knieverletzung im Weg steht. Auch ihre Cousinen Elyse und Isobel mochte ich. Die Idee, dass sie gemeinsam das Haus ihrer Großmutter renovieren, fand ich sehr süß, hätte mir aber noch mehr Familiengeheimnis gewünscht, so wie es im Klappentext steht. Das kommt mir leider etwas zu kurz. 


Figuren:
Die Figuren bleiben bis auf Lizzie ziemlich blass und man kann sich nicht gut in sie hineinversetzen bzw. ihre Motive, das was sie antreibt bleibt blass und Elyse verhält sich etwas sehr kindisch. 

Schwachpunkte: Die Geschichte kommt sehr langsam ins Rollen, man denkt oft, jetzt muss doch mal was passieren? Dann passiert aber nicht viel. 
An manchen Stellen ist der Schreibstil auf einmal recht holprig. 

Fazit:
Insgesamt fand ich den Schreibstil sehr angehm. Die Story plätschert so vor sich hin, ist aber nett für Zwischendurch und sehr entspannend. Für mich zwar kein Buchhighlight aber sehr angenehm zum Träumen. 
Wertung 3,5 von 5 Sternen

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