Sonntag, 12. März 2017

REZENSION Perfectly Royal


Perfectly Royal

Autor: Sandra Baunach

  • Herausgeber: Forever Ullstein 
  • Preis: 3,99€ E-Book
  • Buchlänge: 376 Seiten



Klappentext:


Meldrina, ein kleiner Inselstaat vor der Küste Frankreichs, wird seit jeher von einer einflussreichen Königsfamilie regiert. Als Teil dieser Familie muss sich auch Prinz Thomas den strengen Regeln der Monarchie beugen. Dabei würde er viel lieber rauschende Partys feiern und mit schönen Frauen flirten. Als Thomas jedoch Anna kennenlernt, ändert sich sein Leben schlagartig. Er kann an nichts anderes mehr denken als an sie. Doch eine Beziehung zwischen den beiden scheint unmöglich, denn Anna ist eine Bürgerliche und noch dazu das Kindermädchen der königlichen Familie. Pflichtbewusst ergibt sich Thomas in sein Schicksal und versucht, sich Anna aus dem Kopf zu schlagen. Doch kann der Prinz die Liebe seines Lebens wirklich so einfach vergessen?


COVER:

Das Cover gefällt mir gut, es strahlt eine lebensfrohe Frau im roten Kleid aus. Viel Bewegung steckt darin, was bei mir immer

gut ankommt. 

MEINE MEINUNG:

Der Einstieg ins Buch fiel mir leider nicht so leicht, da am Anfang der Schreibstil noch auf ziemlichem Schreibanfänger-Niveau weilt. Da wurden einfach ein paar der einfachsten Erzählvoraussetzungen missachtet. Das wird im Verlauf besser, auch wenn nicht perfekt zum Beispiel werden fast keine anspruchsvollen Verben benutzt sondern immer nur "war". Auf einer Seite sogar 5x hintereinander. Also tauchen recht häufig Wortwiederholungen auf, was mich irritiert. 

Die Geschichte ist niedlich und die Idee mag ich auch. Anna muss man einfach gern haben. Am Anfang ist der Prinz Thomas natürlich noch ein rechter Arsch, aber mit der Zeit und nach einem Schicksalsschlag entwickelt er sich zum Dreamboy. Ein wenig haben mir die dramatischen Wendungen gefehlt. Das Buch ist nicht gerade nach der klassischen 7-Punkt Struktur aufgebaut sondern dümpelt etwas dahin. Alles in allem ein nettes Buch für Zwischendurch wenn man keinen hohen Ansprüche bezüglich eines professionellen Schreibstils hat. Ich kritisiere natürlich den Stil immer auf hohem Niveau, weswegen ich nur 1 Stern abziehe und einen halben wegen der mittelmäßigen Dramaturgie. Daher vergebe ich 3,5 Sterne. 


Samstag, 11. März 2017

Rezension Beauty Hawk



Beauty Hawk

Autor: Andreas Dutter

  • Herausgeber: Carlsen Impress
  • Preis: 12,99€ Taschenbuch // 3,99€ E-Book
  • Buchlänge: 288 Seiten




Klappentext:

Die 17-jährige Cecilia ist DER aufsteigende Stern am YouTube-Himmel der Beautychannels. Gerade hat sie die unglaubliche Zahl einer halben Million Abonnenten erreicht und wird überall gefeiert, außer in ihrer Schule, wo man sie aus Neid und Misstrauen meidet. Die Abneigung ihr gegenüber geht sogar so weit, dass Cecilia anfängt, dunkle Prophezeiungen zu erhalten. Erst vermutet sie, dass der unheimliche Neue Tristan dahintersteckt. Doch dann wird sie völlig unvorhergesehen vom Schulschwarm Knox auf ein Date eingeladen, der ihr eine Welt eröffnet, die sie alles in einem anderen Licht sehen lässt. Darunter ihre eigene Identität. Aber auch die Absichten von Tristan.


Cover:

Das Cover gefällt mir unheimlich gut vor allem die Farben und Cecilias Blick. 


Meinung:

Das Buch hat mich unheimlich gut unterhalten und gefesselt. Zwischendurch musste ich total oft schmunzeln, denn es sind auch lustige Stellen enthalten. Z.B als Tristan Cecilia fragt, ob sie auch Schminkanleitungen für Clownsgesichter macht (er kennt sich einfach nicht mit Beauty Trends aus!) 

Es fiel mir leicht, in die Welt von Cecilia abzutauchen. 

Der Schreibstil ist schön flüssig zu lesen, manchmal fand ich, dass er Stil ein wenig zu jugendlich war aber vermutlich bin ich einfach nur zu alt. 

Die Spannung wurde vor allem durch Graham und seine Absichten gut gehalten und dadurch, dass sich noch Spannungen zwischen Tristan und Cecilia aufbauen, das hat mir besonders gut gefallen. 


Das Einzige, was mir nicht so gut gefallen hat, war, dass Cecilia nach grauenhaft schrecklichen Vorfällen direkt wieder witzige Youtube Videos drehen konnte, das fand ich ein wenig unrealistisch aber sonst habe ich nichts auszusetzen 😊 5 von 5 Sternen. 


Donnerstag, 23. Februar 2017

Caraval - Leseprobe


einfach mal so gespannt auf dieses Buch! In den Usa soll es ja sogar bald verfilmt werden. Und das, obwohl dieses Buch das Erstlingswerk der Autorin ist! Respekt! Hier gehts zur Leseprobe: https://www.piper.de/buecher/caraval-isbn-978-3-492-70416-8#detail-probe

Montag, 9. Januar 2017

REZENSION Young Elites - Die Gemeinschaft der Dolche




Young Elites - Gemeinschaft

Autor: Marie Lu

  • Herausgeber: Loewe 
  • Preis: 18,95€ Hardcover // 14,99€ E-Book
  • Buchlänge: 416 Seiten


INHALT:

Nach Legend taucht Bestsellerautorin Marie Lu mit ihrer neuen historischen Fantasy-Reihe Young Elites in eine Welt voller Magie ein und zeigt eine Heldin, die zwischen Liebe und Dunkelheitgefangen ist.


Über Nacht verfärbten sich Adelinas wunderschöne schwarze Haare plötzlich silbern. Seit sie das mysteriöse Blutfieber überlebte, ist die Tochter eines reichen Kaufmanns gezeichnet und von der Gesellschaft verstoßen. Aber die Krankheit hat ihr nicht nur eine strahlende Zukunft genommen, sondern auch übernatürliche Kräfte verliehen. Und Adelina ist nicht die Einzige. Die Gemeinschaft der Dolche wird vom König gejagt und gefürchtet, denn mit ihren unerklärlichen Fähigkeiten sind sie imstande, ihn vom Thron zu stürzen. Doch dazu benötigen sie Adelinas Hilfe ...


MEINE MEINUNG:

Das Buch beginnt gleich rasant und hat mich vom ersten Moment an verzaubert. Gut, zugegeben, zunächst war ich mir nicht sicher, ob ich mit Adelinas Makeln klarkommen würde, schließlich stehe ich auf zarte Lovestories in Fantasyromanen und das schien mir in diesem Fall unerreichbar. Zudem mag ich High Fantasy also eine alternative Welt nicht so gern aber Kennettra, die Sonnen und die Himmellande haben mir dann doch gefallen. Meine Sorge war in beiden Fällen also unbegründet:)

Besonders gut gefällt mir an diesem Buch, dass nicht alles schwarz und weiß ist. Als Leser weiß man nicht, wer die Bösen in diesem Spiel sind. Die Inquisition oder die Gemeinschaft der Dolche ider gar nur Adelina?

Wirklich mal eine ganz neue Idee. 

Das Buch konnte ich einfach nicht mehr aus der Hand legen. Die Spannung hat sich durchgehend durchs Buch gezogen und die meisten Wendungen kamen sehr überraschend für mich. Tolles Leseerlebnis! 


NEGATIV:

Leider blieben einige Charaktere etwa sehr blass zum Beispiel Gemma und Michel. Diese zwei verhalten sich auch erstaunlich passiv beim großen Showdown was ich nicht verstanden habe. 

Zudem hätte der Love Interest von Adelina noch besser ausgearbeitet werden können, finde ich. Ich hätte mich gerne mit Adelina in ihn verliebt, aber konnte es nicht so richtig. Womöglich liegt das aber am unterschiedlichen Männergeschmack, den die Autorin und ich haben. 


Da das aber nicht gravierend für mich ist, vergebe ich 5 von 5 Cookies🍪🍪🍪🍪🍪

Dienstag, 29. November 2016

Rezension Goddess of Poison


Goddess of Poison - 

Autor: Melinda Salisbury

  • Herausgeber: Carlsen 
  • Preis: 17,99€ Hardcover // 15,99€ e-Book
  • Buchlänge: 352 Seiten


INHALT:


Die siebzehnjährige Twylla ist kein Mädchen wie jedes andere: Sie ist die Verkörperung der Großen Göttin und wird als solche im ganzen Land verehrt - außerdem ist es ihr bestimmt, einmal den Kronprinzen zu heiraten. Doch ihr göttliches Schicksal bringt auch eine schreckliche Verpflichtung mit sich: Jeden Monat muss sie tödliches Gift trinken, gegen das nur sie, als göttliche Inkarnation, immun ist. Doch jeder, der Twylla berührt, wird von dem Gift infiziert und stirbt.
Twylla ist der einsamste Mensch der Welt. Wer kann schon ein Mädchen lieben, das regelmäßig Verbrecher und Verräter durch seine Berührung hinrichtet? Vor der alle erschrocken zurückweichen, sobald sie einen Raum betritt? Sogar der Kronprinz, der ja einmal ihr Mann werden soll, meidet sie. Doch alles ändert sich, als Twylla ein neuer Wächter zur Seite gestellt wird. Mit frechem Grinsen und unangemessenen Bemerkungen zieht der junge Mann alles, woran Twylla geglaubt hat, in Zweifel. Ist ihre Heirat mit dem Prinzen wirklich vom Schicksal vorherbestimmt? Ist sie tatsächlich die Verkörperung einer Gottheit? Und nicht zuletzt: Was hat es mit dem schrecklichen Gift auf sich, das auf alle, außer auf Twylla, eine tödliche Wirkung hat?
Nach und nach deckt Twylla mit Hilfe ihres charmanten Beschützers eine mörderische Intrige auf, die die Grundfesten des gesamten Landes Lormere ins Wanken bringt …


MEINE MEINUNG (spoilerfrei)


Der Klappentext sowie der Schreibstil der Autorin haben mich sofort fasziniert. Vorab: Die Idee ist wirklich ziemlich einzigartig im Fantasy Genre und konnte mich absolut überzeugen. 

Mit ihrem Schreibstil gelang es Melinda Salisbury mich alles durch die Augen der Protagonistin Twylla sehen zu lassen. Ich war Twylla. Und total beeindruckt. 

Zwar zogen sich die ersten Seiten etwas und den Einstieg empfand ich als weniger gelungen, aber dann nahm alles rasant Fahrt auf. 

Den guten Lief fand ich zu Beginn zwar etwas nervig aber dann immer grandioser. Auch die Darstellung der bösen Königin fand ich klasse. Nur der Prinz blieb seltsam farblos und seine Motivation widersprüchlich. (Warum ist er am Anfang so garstig zu Twylla?) Insgesamt aber ein super Setting und Stimmung. 

Als einzigen großen Abstrich sehe ich hier die unglaubliche Naivität von Twylla, wegen der man sie manchmal gern schütteln würde. Beispielsweise vertrödelt sie Tagelang ihre Zeit mit "sich selbst leidtun" und "sticken", was mich als Leser auch etwas gelangweilt hat. Leider glaubt sie auch echt alles, was man ihr erzählt.

Insgesamt freue ich mich aber sehr auf den nächsten Teil. In diesem Jahr haben mich im Vergleich noch nicht viele Bücher so in ihren Bann ziehen können, weswegen ich 4,5 Sterne vergebe. die 

Freitag, 11. November 2016

Rezension: Harry Potter und das verwunschene Kind




Harry Potter und das Verwunschene Kind

Autor: J.K. Rowling

  • Herausgeber: Carlsen 
  • Preis: 19,99€ Hardcover
  • Buchlänge: 280 Seiten


INHALT:

Die achte Geschichte. Neunzehn Jahre später. Das Skript zum Theaterstück! Harry Potter und das verwunschene Kind, basierend auf einer neuen Geschichte von J.K. Rowling, John Tiffany und Jack Thorne, ist ein neues Theaterstück von Jack Thorne. Es erzählt die achte Geschichte in der Harry-Potter-Serie und ist gleichzeitig die erste offizielle Harry-Potter-Geschichte, die auf der Bühne präsentiert wird. Das Stück feiert am 30. Juli 2016 im Londoner West End Premiere. Es war nie leicht, Harry Potter zu sein – und jetzt, als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, Ehemann und Vater von drei Schulkindern, ist sein Leben nicht gerade einfacher geworden. Während Harrys Vergangenheit ihn immer wieder einholt, kämpft sein Sohn Albus mit dem gewaltigen Vermächtnis seiner Familie, mit dem er nichts zu tun haben will. Als Vergangenheit und Gegenwart auf unheilvolle Weise miteinander verschmelzen, gelangen Harry und Albus zu einer bitteren Erkenntnis: Das Dunkle kommt oft von dort, wo man es am wenigsten erwartet. Das Special Rehearsal Edition Script wird bis zum Erscheinen der erweiterten Ausgabe 2017 erhältlich sein.


MEINE MEINUNG

Zuerst war ich eher skeptisch, wie ich ins Manukript hinein kommen würde, da es ja als Theaterskript) verfasst wurde. Allerdings war das überall so angekündigt worden und deshalb kein Grund zur Beanstandung. Ich muss sagen, ich fand es erstaunlich gut zu lesen, auch wenn es kein typischer Roman war. Wirklich, ich konnte Harry Potter 8 kaum aus der Hand legen. Jedes Umblättern wurde von Herzklopfen meinerseits begleitetet❤️.


Figuren: Mit Albus wurde ich leider nicht so wirklich warm, da er geradezu in Selbstmitleid badet und sehr mürrisch ist. Alle anderen Charaktere fand ich super, selbst Malfoys Sohn. 


Emotionen: In einer Szene am Anfang hat J.K. Rowling es geschafft, mir Tränen in die Augen zu treiben. Die Szene, in der Harry seinem Sohn ein Abschiedsgeschenk fürs neue Schuljahr gibt. Wahnsinnig gut durchdacht und emotional!


Handlung: Die Hauptthematik von Albus "Heldenreise" fand ich für meinen Geschmack etwas arg ausgelutscht. So etwas gab es bereits in Dutzenden Büchern und Filmen. Die Moral ist wie immer gleich: (besser nicht spoilern) bla bla. Moral. Kurzes Zucken meines rechten Augenlids. Seriously??

Abgesehen davon hat mir die Handlung extrem gut gefallen. 


Das Ende

Das Ende ließ mich mich mit dem Buch wieder versöhnen. Obwohl alles sehr schnell geht und die Moral wie gesagt aus meiner Sicht ziemlich ausgelutscht ist, hat mich das Ende und das Buch an sich dann doch noch überzeugt. Daher 4,5 von 5 Sternen. 

Samstag, 17. September 2016

Meine absolute Lieblingsreihe*~*


Ich kann euch nicht sagen, wie verliebt ich in diese Buchreihe bin. Wirklich, ich kann einfach nicht aufhören zu lesen ...
Okay manchmal regt mich die Naivität der Prota auf, aber hey!- kein Buch ist perfekt. 
In das Juwel geht es um Violet, die mit 11 ihrer Familie entrissen wurde, um als Surrogat zu dienen. Zuerst lernt sie die Auspizien an einer Surrogaten Akademie, das sind magische Kräfte und wird dann an eine der adeligen Familien versteigert, um deren Kind auszutragen. 
Es geht um Liebe, Revolution und Magie. Ich liebe es einfach*~*. Auf dem Bild sehr ihr Band 2- die weiße Rose. Er endet wohl mit einem fiesen Cliffhanger ... ich bin aber erst auf S. 294. Kann Band 3 aber jetzt schon kaum erwarten!
-

Was ist eure liebste Buchreihe?

Dienstag, 6. September 2016

*Rezension* 1000 Brücken und ein Kuss


1000 Brücken und ein Kuss
Autor: Lana Rotaru
* Herausgeber: Carlsen Impress
* Preis: 3,99€ E-Book
* Buchlänge: 280 Seiten

INHALT:
**Ein dramatisches Versteckspiel unter dem Himmel Venedigs**

Emily kann ihr Auslandssemester in Venedig kaum noch erwarten und ihre Reise scheint auch perfekt zu beginnen. Die Sonne strahlt, in der Luft liegt Liebe und auf einer der schönsten Brücken Venedigs küsst sie ein wildfremder, aber verboten gut aussehender Italiener. Doch bei dem Fremden handelt es sich um den Sohn von Giuseppe Dandolo. Luca ist reich, berühmt und vor allem – verlobt. Emily hasst Klischees und dass sie wegen eines harmlosen Flirts selbst zu einem wird. Wütend und verwirrt zieht sie sich von Luca zurück, in dem Glauben ihn nie mehr wiederzusehen. Aber das Schicksal hat ganz andere Pläne für die beiden… 

//Textauszug:
Kurz entschlossen legte ich meine Hand in Lucas. Mit einer schwungvollen Bewegung zog er mich hoch, und ehe ich mich's versah, standen wir nur wenige Zentimeter voneinander entfernt. Ich blickte direkt in seine malachitgrünen Augen, die mich mit einem intensiven Funkeln musterten. Seine Lippen waren nur einen winzigen Spalt geöffnet und sein warmer Atem strich sanft über meine Haut.
Nur wenige Sekunden lang sahen wir uns tief in die Augen, unfähig etwas zu sagen. Dann räusperte sich jemand hinter uns und wir stoben erschrocken auseinander.//
*****
Meine Meinung:
Mir hat das Buch gut als lockere Lovestory für zwischendurch gefallen. Man wird definitv sofort ins Buch hineingesogen und verliebt sich direkt mit Emily in Luca *träum*. Auch dass es in Venedig spielt fand ich sehr toll. Einen weiteren Pluspunkt bekommt es von mir, weil richtig viel passiert und die Handlung vorangetrieben wird. Allerdings muss ich einen Punkt Abzug geben, weil ich finde, dass extrem viele Klischees verbaut wurden und keine wirklich neuen Ideen im Buch vorkamen. Die böse Noch-Freundin von Luca ist die klassische schöne, blonde und vor allem reiche Bitch. Und ich habe es einfach schon in gefühlt 25 Romanen gelesen, dass die Protagonisten sich dadurch kennenlernen, dass der eine in den anderen hineinrennt. Das geht auch einfallsreicher. 
Allerdings ist es echt schön, wenn man gerade nach einem Liebesroman mit viel Herzklopfen sucht. 
Daher vergebe ich 4/5 Sternen⭐️⭐️⭐️⭐️ an dieses E-Book

Freitag, 26. August 2016

Kurz Rezension zu Malou-Diebin von Geschichten




Ich liebe dieses Buch😍❤️💖. ☝🏼️☝🏼Kurzrezension☝🏼️☝🏼
Inhalt:
Jeder weiß, dass der Kuss einer Muse auch aus dem gewöhnlichsten Menschen einen gefeierten Autor machen kann. Doch die wenigsten wissen um die Anti-Musen, wie Malou Winters eine ist. Als Tochter einer Normalsterblichen und einer Romanfigur hat sie von der versteckten Zwischenweltbibliothek aus Zugang zu sämtlichen Londoner Buchwelten, die jemals erdacht und aufgeschrieben wurden. Statt jedoch zu inspirieren, ist es ihre Bestimmung, nicht zu Papier gebrachte Ideen zu finden und zu löschen. Eine Lebensaufgabe, die sie nicht selten frustriert, vor allem da in letzter Zeit etwas mit den Personen, zu denen ihre Aufträge sie führen, nicht zu stimmen scheint. Und dann gerät sie auch noch ins Visier eines nicht unattraktiven jungen Mannes, der gefährlich nah dran ist, ihre wahre Identität zu erraten…

//Textauszug:
Eine Anti-Muse zu sein war an manchen Tagen ein blöder Job. Ich liebte Bücher, ich hatte sogar im letzten Semester ein Literaturstudium angefangen. Umso mehr tat es mir in der Seele weh, dafür zu sorgen, dass einige von ihnen nie das Licht der Welt erblicken würden. Doch wenn ich Mr und Mrs Patton von der Musenagentur Glauben schenken konnte, dann war meine Arbeit wichtig für das Gleichgewicht der Ideen auf der Welt. Wo ich eine Idee auslöschte, machte ich Platz für eine andere. Zudem seien die von mir ausgelöschten Ideen sowieso zum Scheitern verurteilt gewesen. Viel besser fühlte ich mich dadurch nicht, aber es half ein bisschen dabei, mit dem Ganzen umzugehen.//
~
Meine Meinung: Das Buch von @lisa_rosenbecker konnte mich vollends überzeugen. Es ist mit so viel Charme@und Wortwitz geschrieben, dass man es nur lieben kann. 5 Sterne⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Danke an den @carlsenverlag für dieses Rezensionsexemplar 💞💜

Dienstag, 16. August 2016

Neu auf dem SUB


NEW IN😍🙏🏼 Blogger Exemplare vom Loewe und Heyne Verlag. Bin total geflasht☄🙆🏼. Danke! Und dann noch die E-Books vom Montag ist KingTag (Stephen King Kurzgeschichten im Heyne Verlag😍👌🏼) so kann der Sommer ausklingen🌸🐚. Fördert meine Prokrastination = Korrekturlesen von 4 meiner eigenen Bücher wird nach hinten verschoben🙈🌚

Freitag, 5. August 2016

***KURZREZENSION*** Bitter & Sweet Band 1: Magische Mächte

***KURZREZENSION***
Bitter & Sweet Band 1: Magische Mächte
Autor: Linea Harris
* Herausgeber: Piper ivi
* Preis: 12,99€ Taschenbuch/ 9,99€ E-Book
* Buchlänge: 384 Seiten
INHALT:
Jillian wünscht sich nichts sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein – leider ohne Erfolg. An ihrem 17. Geburtstag erfährt sie von ihrer Tante, dass sich ihre seltsamen Fähigkeiten auf ihre Abstammung als Hexe zurückführen lassen. Kurz darauf findet sie sich in einer Welt wieder, in der Vampire, Werwölfe und Dämonen keine Fantasiegespinste mehr darstellen, und muss sich in der vollkommen neuartigen Umgebung der Winterfold Akademie zurechtfinden. Doch selbst unter Hexen ist Jillian keineswegs so normal, wie sie anfangs gehofft hatte. Glücklicherweise lernt sie zum ersten Mal in ihrem Leben Freunde kennen, die ihr zur Seite stehen, als sie sich zu allem Übel auch noch unglücklich verliebt. Doch alles ändert sich, als es in der Umgebung zu vermehrten Dämonenangriffen kommt ... 
-
MEINE MEINUNG:
Am Anfang fiel mir der Einstieg ins Buch nicht so leicht, da mir der Stil nicht ganz so gefiel. Das änderte sich aber im Laufe der Zeit.
Auch fand ich im ersten Moment, dass es nicht gerade originell sei ein Buch wie dieses über eine junge Hexe zu schreiben, die herausfindet, dass sie eine Hexe ist und dann auf eine Akademie für Magische Wesen gehen muss. Zudem erinnert alles etwas an House of Night, Mythos Academy, Night School. Allerdings fand ich den Ansatz, bzw. die Idee mit den Mairas gut und ich mag einfach Internats Lovestories. Hach! Die hat mir gut gefallen, aber ich möchte nicht zu viel verraten, lest selbst. Ich freue mich schon auf Band 2 und 3 (erschienen im März 2016). Meine Wertung: 4 von 5 Sternen!

Freitag, 15. Juli 2016

Rezension The School for Good and Evil


The School for Good and Evil
Autor: Soman Chainani
* Herausgeber: Ravensburger
* Preis: 16,99€ Hardcover
* Buchlänge: 512 Seiten
INHALT:
Die "School for Good and Evil" bildet Jugendliche für ihre spätere Karriere in einem Märchen aus: entweder als Helden, Prinzessinnen und deren treue Gehilfen oder aber als böse Hexen, Ungeheuer und hinterhältige Helfershelfer. Sophie träumt seit Jahren davon, eine Prinzessin zu werden. Ihre Freundin Agatha dagegen scheint mit ihrem einzelgängerischen Wesen für eine gegensätzliche Karriere vorbestimmt.
Doch die Freundschaft der beiden Mädchen wird auf die Probe gestellt, als ausgerechnet die etwas ungeschickte Agatha auf der Schule der Guten, Sophie dagegen trotz Glasschuhen, goldener Locken und perfekter Maniküre auf der Schule der Bösen landet.
Tauschen ist absolut unmöglich und so fügen sich beide zähneknirschend in ihr Schicksal. Und sie sind dort auch nicht von ungefähr: Agatha ist im Grunde ihres Herzens gutmütig und treu, Sophie dagegen kalkulierend und hinterhältig. Schnell werden die beiden zu den Besten in ihrem Schulzweig ... und zur ärgsten Widersacherin der jeweils anderen. Schlussendlich siegt ihre Freundschaft aber über die Gegensätze, die in der Schule gelehrt werden.
Die Mädchen stellen unter Beweis, dass die Welt nicht einfach in Gut und Böse zu unterteilen ist.
~
Meine Meinung:
Ich finde die Grundidee und den Einstieg wirklich gut! Eine entzückende Idee und ein tolles Cover. 
Leider gefällt mir der Schreibstil nicht so richtig. Es geht alles viel zu schnell, die Wechsel zwischen den Perspektiven geht zu abrupt und ohne Kennzeichnung. Ein Erzählstil, der wahrscheinlich an den Stil von den Gebrüdern Grimm erinnern soll. Das es dauernd um eklige Körperausdünstungen geht, hat mir persönlich auch nicht so gut gefallen. Das Ende empfinde ich ebenfalls als zu abrupt und unbefriedigend für den Leser. 
Leider kann man sich nicht so gut in die Protas hineinversetzen, da sie immer wieder ihre Meinung ändern und anders handeln als zuvor. Etwas merkwürdig wie auch die Mitschüler reagieren. Doch etwas sehr unglaubwürdig wenn sie die beiden Mädchen abwechselnd hassen, bewundern, (eigentlich Unmögliches) verzeihen, Freundschaft schließen, dann wieder hassen ... Und wo bitte bekommt Sophie immer all die Klamotten her?;D naja, es ist ein Märchen ... Und für Kinder ab 12 Jahren geschrieben. 
Abgesehen davon hatte ich trotzdem ein angenehmes Lesevergnügen und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Es passiert eben sehr viel auf vielen Seiten. Daher vergebe ich 3,5 von 5 Sternen. 

Sonntag, 10. Juli 2016

Neu auf meinem Kindle

Ich bin so verliebt in meine neuen E-Books: Bisher begonnen habe ich: Forbidden Lyrics, 1000 Brücken und ein Kuss, sowie These Broken Stars. Gefällt mir alles echt gut bisher, auch wenn mich Letzteres doch stark an Titanic im Weltraum erinnert:) Habt ihr eins oder mehrere davon schon gelesen oder auf eurem SuB?:) <3
xoxo Nina

Montag, 20. Juni 2016

#meinBuchinEmojis


Hi Kekse,
auf Instagram und Facebook habe ich eine kleine Aktion gestartet: #meinBuchinEmojis
Alle Autoren sind dazu eingeladen, unter diesem Hashtag mitzumachen! Es sind schon viele von euch dabei! schau euch mal auf den sozialen Netzwerken (auch auf twitter) nach diesem Hashtag um. Tolle Autoren posten darunter Beiträge ihrer Bücher. So sieht man auf den ersten Blick, was im Buch ungefähr passiert und kann auch ein wenig miträtseln:)
Viel Spaß!
#meinBuchinEmojis

Sonntag, 19. Juni 2016

Funko Family


Heute geht es mal nicht um Bücher sondern um Funko Pop Figuren. Diese niedlichen Merchandising Figuren entstammen aus berühmten Büchern, Filmen oder Serien. 
Gut, am Anfang fande ich sie häßlich. Außerdem fand ich es nicht gut, die in der Wohnung zu haben, da Besuch doch unweigerlich denken würde, ich hätte ein Rad ab, mir Kinderspielzeug zu kaufen. Es war eben Liebe auf den zweiten Blick! Da ich mich dann plötzlich doch schock verliebt habe, beschloss ich gemeinsam mit der Autorin Lisa Rosenbecker einen Pakt zu schließen: Wir kaufen uns nur noch Funkos, nachdem wir ein neues Buch fertig gestellt haben!
-Ich kaufte mir daher für die Beendigung mejnes allerersten Romans (Animal Crystal - liegt noch in der Schublade) den Funko Elsa*~*
-Für meinen 2. Roman "Queen on Heels" kaufte ich mir passend zum Thema Cinderella
-Für Plötzlich Banshee: Hermine im Ballkleid
-Für Dämonentage: Daenerys
-Für Teenie Voodoo Queen: Rapunzel
alle passen irgendwie ganz gut zum jeweiligen Buch:) <3 
-Da bald "Rotkäppchen und der Hipster-Wolf" fertig sein wird, kann ich mir wieder einen besorgen!! Welcher das sein wird, erfahrt ihr dann natürlich. Ich habe so 4-5 im Auge unter denen ich wählen werde:D

Und welche Funkos besitzt ihr?

Freitag, 22. April 2016

Rezension: Die Magie der Namen


Eine atemberaubende Reise, nach einer ganz neuen Idee

Die Magie der Namen
Autor: Nicole Gozdek
* Herausgeber: Piper ivi
* Preis: 16,99€ Hardcover
* Buchlänge: 346 Seiten
Eine atemberaubende Reise, nach einer ganz neuen Idee

Inhalt: 
Der 16-jährige Nummer 19 träumt insgeheim davon, als Erwachsener ein Held und bedeutender Name zu werden. Die 19 hat ihm in seinem Leben bisher kein Glück gebracht. Doch als der Tag der Namensgebung endlich gekommen ist, lösen sich seine Hoffnungen in Unglauben auf. Er erhält einen Namen, den keiner zu kennen scheint. Wer ist dieser Tirasan Passario, dessen Namen er für den Rest seines Lebens tragen wird? Nur das große Namensarchiv in der Hauptstadt Himmelstor kann ihm Auskunft geben. Gemeinsam mit dem Krieger Rustan Polliander und dessen Freunden macht er sich auf in die weit entfernte Stadt. Doch die Reise entpuppt sich als gefährlicher als erwartet. Namenlose und dunkle Verfolger trachten der Gruppe nach dem Leben. Und auch sein eigener Name hält noch einige Überraschungen für Tirasan bereit ... 
+++ Dieses Buch kann man bequem auf dem Smartphone und Tablet weiterlesen – mit Papego: Kostenlose App downloaden, Buchseite scannen und sofort mobil weiterlesen. Nähere Infos auf www.papego.de +++

Meine Meinung:
Ich denke die Idee des Buches, dass alle Menschen, bis zu ihrem 16. Geburtstag statt Namen Nummern tragen, überzeugt allein schon die meisten Leser. Ich kann mich hier nur anschließen. Das Buch ist professionell ausgearbeitet mit Charakteren voller Tiefe. Fantasie sprudelt aus jeder Seite und von den fantasievollen Namen, die den Leser verzaubern, brauche ich gar nicht anzufangen. Obwohl ich kein Fan von Reise-Fantasyromanen bin, mochte ich doch dieses Buch mit all den Abendteuern, die Tirasan und seine Freunde erleben sehr! Man fragt sich unwillkürlich als welche Reinkarnation man selbst gerne wiedergeboren werden würde. Ich habe die ganze Zeit mitgefiebert und freue mich jetzt auf den 2. Teil!

Fazit:
Dieses Buch gewann zu Recht den Piper Wattpad Award 2015. Dort begeisterte es nicht nur den Piper Verlag sondern auch den großen Fantasy Autor Michael Peinkofer. Chapeau!!
5 von 5 Sternen
********

Sonntag, 17. April 2016

Rezension: Forbidden Touch

Rezension 
Forbidden Touch 
Autor: Kerstin Ruhkieck
* Herausgeber: Carlsen Impress
* Preis: 3,99€ E-Book 
* Buchlänge: 346 Seiten

Inhalt:
**Schön, schöner, unberührbar…**

Es braucht für einen Menschen nur eine Berührung von sieben Sekunden, um sich zu verlieben. Aber Liebe ist eine der vielen Gefahren, die unkontrollierte Nähe mit sich bringen könnte. Um die Menschen davor zu schützen, wird in der neuen Welt von AurA Eupa jegliche Berührung strengstens überwacht. Die Bevölkerung ist eingeteilt in die drei Ligen der Schönheit, der Kontakt zwischen ihnen verboten. Doch als die junge Novalee aus der durchschnittlichen Liga 2 in die Siedlung der Unverheirateten zieht und auf Graey trifft, ist sie sich der staatlichen Ordnung nicht mehr sicher. Graey ist nicht durchschnittlich, sondern höchst attraktiv. Und sieben Sekunden können unendlich kurz sein… 

Meine Meinung:
Ich fand die Idee des Buches von Anfang an Hammer. Die dystopische Welt, die die Autorin erschaffen hat, ist erschreckend und gleichzeitig unglaublich realistisch gemacht. Zudem hatten die Charaktere außergewöhnlich schöne Namen, fand ich. Der Spannungsbogen wurde ganze Zeit über gehalten vor allem durch die Perspektiv-Wechsel zwischen Novalee und Crish. Beide Protagonisten, die ihre verschiedenen Schicksalsgeschichten im Staat Aura Eupa erzählen waren sympatisch und tiefgründig. Toll ausgearbeitet!
Die sich langsam anbahnende Lovestory zwischen Nova und Graey konnte
mich absolut überzeugen und hat mich hingerissen. Vor allem der 2. Teil der Story ist so rasant und spannend geschrieben, dass ich das Buch nicht mehr weglegen konnte! Das Ende regt auf jeden Fall dazu an, weiter zu lesen. Band 2 kann kommen!!

Schwachstellen: Meiner Meinung nach, ich bin aber auch ein sehr kritischer Leser, fällt es am Anfang relativ schwer Sympathie für die Protagonisten zu empfinden, das passiert dann erst relativ spät. Manche Entscheidungen der Figuren konnte ich nicht so wirklich nachvollziehen, waren aus meiner Sicht eher fahrlässig dumm, aber gut, ich lebe auch nicht in einer dystopischen Welt...

Fazit: Alles in allem eine klare Kaufempfehlung. Wie bei vielen Büchern, sollte man es nicht gleich weglegen, wenn man am Anfang nicht direkt rein kommt.
5 von 5 Sternen 

Freitag, 1. April 2016

Mein Schreibmonat März


Nach dem Vorbild meiner Blogger- und Autorenkollegin Anni (http://anni-chans-fantastic-books.blogspot.de/2016/03/rezension-und-taglich-ohne-dich-von-j-s.html?m=1) möchte ich jetzt auch immer Monatsrückblicke auf meinem Blog veröffentlichen:) Ich hoffe, ihr findet das interessant zu wissen;)
(wenn nicht: einfach diesen Post die Toilette runter spülen;D)
~
Nachdem ich im Februar mein Manuskript "Dämonentage" abgeschlossen hatte, habe ich im März mein Manuskript "Teenie Voodoo Queen" fertig gestellt. Ihr könnt euch meine Freude sicher vorstellen. Ein Buch abzuschließen und dafür von der Schreibgruppe gelobt zu werden ist ein unheimlich tolles Gefühl!

Im März habe ich außerdem an meinen Manuskripten:

-Rotkäppchen und der Hipster-Wolf (zu 15% fertig)
-Games of Flames (zu 20% fertig)
und
-Bloody Fairy (zu 80% fertig- schreibe ich gemeinsam mit Clara Jetter)
gearbeitet:)
Insgesamt habe ich im März 19.100 Wörter geschrieben, und seit 1. Januar sogar 79.111 Wörter:)

Jetzt haben wir April und damit #CampNanowrimo! Ich bin hochmotiviert. Auf jeden Fall möchte ich "Bloody Fairy" beenden und insges. 50.000 Wörter schreiben!!

Bis bald zur nächsten Review:) 
<3


Montag, 21. März 2016

Das merkwürdige Verhalten junger Autoren und ihrer Verleger zu Buchmessezeiten



Die Leipziger Buchmesse 2016 ist vorbei. Unwideruflich. Vier Tage Messe lassen in mir das dringende Bedürfnis zurück, mich meinem Therapeuten anzuvertrauen. Oder eben meinem Blog. Blog ist billiger, daher fällt mir die Entscheidung leicht und zugunsten des Blos aus.

Schon nach einem Tag Messe postete ich auf Instagram, dass es jetzt wirklich Zeit sei, ernsthaft über eine Delfintherapie nachzudenken. Messe ist eben so. Anders. Inspirierend anders, aber auch verstörend anders. Vor allem für Außenstehende, sozusagen Nicht-Eingeweihte und Autorenneulinge wie mich. 
Während eine eng befreundete Autorenkollegin am vierten Tag der facebook-Community mitteilte, dass sie noch frisch wie ein junger Cosplayer sei, überlegte ich mir ernsthaft, wer sich diesen schwachsinnigen Spruch von wegen: "Wir sehen uns morgen in alter Frische" wohl ausgedacht haben mag. Ich meine, bei alt bin ich ja noch dabei, aber frisch? Im Moment fühle ich mich in etwa so frisch, wie zweihundert Jahre gereifter Cheddar. Wenn ich mir so meinen rechten Arm betaste, muss ich doch mit annähernder hundertprozentiger Sicherheit davon ausgehen, dass er von der ganzen Tütenschlepperei ernsthafte Langzeitschäden davongetragen hat. Immer noch möchte er mir phantomschmerzartig weiß machen, dass ich eine schwere Tragetasche in meiner Armbeuge mit mir herumschleppe. Allerdings kommt mir das abends um viertel nach zehn im Bett liegend als ziemlich unwahrscheinlich vor ... Aber ich schweife ab. Erst mal der Reihe nach und zum Beginn meiner nur halbernst gemeinten Analyse des "merkwürdigen Verhaltens junger Autoren und ihrer Verleger zu Buchmessezeiten"
Es ist nämlich so: die Leipziger Buchmesse war meine erste in Leipzig und nach zwei nur kurzen Besuchen der Frankfurter Buchmesse, blieb ich dieses Mal ganze drei von vier Tagen auf der Messe und fand mich und mein Vorhaben dann doch recht kühn, um nicht zu sagen: mutig. Hier mein Tatsachenbericht:

Ich stehe am ersten Messetag um Punkt 9.55 Uhr vor Halle 2 mit gefühlten 2.866 Menschen vor dem überdachten Zugang, der in Leipzig wie die gläserne Variante eines Iglu-Zugangs, den man mit einer Hängebrücke gekreuzt hat, daher kommt - und sehe mich um. Überwiegend Familien auf der Suche nach neuem Lesestoff, dazwischen Fachbesucher und am entgegengesetzten Ende der Eingangshalle, vor einer anderen Iglubrücke anstehend: ungefähr zweihundert Mangafans, alle verkleidet als Sailor Moon oder anderen Mangahelden, die meisten halbnackt, oder komplett im Ganzkörperfellkostüm. Die wollen aber nicht in mein Iglu, sondern zur Manga Comic Con in Iglu, äh Halle 1. Das ist mir recht. Nicht, dass ich etwas gegen verkleidete Menschen habe, aber nach einem verstörenden Besuch in einem kalifornischen Halloween Erschreck-mich-Park, erwarte ich neuerdings von jedem verkleideten, stark geschminkten Menschen, dass er die Arme hochreißt und mir ins Gesicht brüllt, wie ein Zombie kurz nach der Apokalypse. Dass ziemlich viele Cosplayer an diesem Tag das Kostüm des "Jokers" aus Batman gewählt haben, macht die Sache auch nicht gerade besser. 
Zwei Minuten vor zehn. Ich werfe einen schnellen Blick auf meinen Terminplan für diesen Tag, der vollgestopfter ist, als sämtliche Alkohollager Kölns kurz vor Karneval. Und da bemerke ich auch schon die ersten entscheidenden Fehler für diesen Tag, die mir im Messevorbeitungsstress wohl entgangen sein müssen: eine Terminüberschneidung und eine fehlende Ortsangabe für einen weiteren Termin. Ich seufze, stecke dann resigniert mein Handy weg und nehme mir fest vor, die Signierstunde einer befreundeten Autorin früher zu verlassen, um den Termin mit einem Verlag noch zu schaffen, der mit mir über meinen Blog im allgemeinen und eine spezielle Bloggeridee meinerseits im Besonderen, reden möchten. Ich habe nämlich nicht nur drei Verlage, bei denen ich Bücher veröffentliche, sondern auch drei weitere Verlage, für die ich blogge. Einen Moment denke ich mir, dass man das auch sicher hätte anders angehen können, aber dann rufe ich mir in Erinnerung, dass es das ist, was ich liebe: schreiben, lesen und bloggen. Streng genommen befinde ich mich also gerade im Himmel, auch wenn mir der Mann neben mir gerade versehentlich seinen Ellenbogen in die Seite rammt. Es ist eben eng für junge Autoren wie mich auf der Buchmesse. 


Ein Gong ertönt, woraufhin die Sicherheitsleute pflichtschuldig die Massen in ihre jeweiligen Iglus strömen lassen. 
Ich freue mich auf mein Iglu, denn ich werde zuerst zu einem meiner drei Verlage marschieren, deren Mitarbeiter ich bisher noch nicht persönlich kenne. Vor dem Stand hat sich bereits eine kleine Menschenmasse versammelt, als ich ihn endlich gefunden habe. Die Verlegerin entdeckt mich, woraufhin sie mich stürmisch umarmt. Alle Leute gucken. Ich fühle mich geschmeichelt. 
Dennoch erkenne ich, die Anzeichen von Stress auch an ihr, den so ziemlich alle Messeaussteller typischerweise zeigen. "Die Kataloge sind noch nicht angekommen", raunt sie mir nach unserer herzlichen Begrüßung ins Ohr. Die Grimasse, die sie dabei zieht, lässt mich dennoch kichern. Der Klassiker zur Messe. Irgendwas geht ja immer schief. 

Zwischenfazit 1: Murphys Law zeigt sich auf Messen besonders unerbittlich. Was schiefgehen kann, geht schief. 

Als nächstes habe ich ein Treffen mit einer besonders engen Autorenkollegin an der Fantasy Leseinsel ausgemacht. Mit zwei Kaffeebechern in der Hand sitzen wir da und führen ein Mittelding zwischen geschäftlicher und privater Unterhaltung. Hinter uns schreit ein High Fantasy Autor irgendetwas ins Mikro. Es muss sich dabei um eine Kampfszene auf einem mittelalterlichen Schiff handeln, denke ich. Aber ich bin mir nicht sicher, ob der Herr Autor nicht etwas übertreibt, in seinem Versuch uns die Lautstärke von zweidutzend kämpfenden Seefahrern nahezubringen. Meine Kollegenfreundin redet trotzdem weiter über unser gemeinsames Projekt. So ein paar raubärtige Seemänner können uns gar nichts. Wir sind eben Nerds, denke ich. Es geht bei uns 24/7 also irgendwie in jeder Stunde des Tages, an jedem Tag der Woche ums schreiben. Irgendwann wechselt der Vorleser an der Fantasy Leseinsel vom schreienden Proklamierer zur Stimme eine Frau mittleren Alters, die ebenfalls beginnt aus ihrem Werk vorzulesen. Meine Kollegin hebt den Blick, verzieht dann das Gesicht. Ich frage mich schon, ob es daran liegen könnte, dass ich heute morgen mein Deo vergessen haben könnte, doch sie erklärt mir, dass die neue Vorleserin die Autorin ist, die kürzlich versucht hat, die Machenschaften von Plagiatsautoren herunterzuspielen. Ich nicke. Nicht fein. Gar nicht fein. 
Zwei Minuten später kommen noch mehr Autoren aus einem großen Verlag auf uns zu und setzen sich zu uns. Die größte von ihnen stutzt irritiert, lauscht zwei Sekunden der aktuellen Vorlesestimme am Mikro und sagt; "Och nö. Ist das die ...?"

Zwei Stunden später, nachdem ich fast alle meine Verlage in Halle 2, 3 und 4 besucht habe, bin ich auf dem Weg zu einem Vortrag einer befreundeten Autorin. Da ich im Anschluss gleich eine Signierstunde abhalten soll, habe ich vorsichtshalber schon mal das T-Shirt mit dem großen Verlagslogo auf dem Rücken und meinem Namen auf der Brust angezogen. Den ganzen Weg über starren mir also wildfremde Leute auf die Brust. Sie glauben sicher, ich sei irgendwie wichtig, dabei liegen sie damit bei mir natürlich falsch. Ich habe das Gefühl einen entscheidenden Denkfehler gemacht zu haben. Also tue ich notgedrungen so, als fände ich das Gestarre auf meine Oberweite keineswegs irritierend und nehme mir vor, das später auf irgendeine Weise zu verarbeiten. Bei einem Tee oder so. Unterwegs treffe ich zwei befreundete Autorinnen. Man kennt sich ja irgendwie immer irgendwoher und es überrascht mich nicht, dass ihr Ziel derselbe Vortrag derselben befreundeten Autorin ist. Ein stark geschminkter Cosplay-Gargoyle kommt uns entgegen und ich zucke zusammen. Wir biegen nach rechts ab und sehen schon die Bühne für besagten Vortrag vor uns aufragen. Ich zupfe an meinem T-Shirt. Zu spät fällt mir ein, dass unsere gemeinsame Freundin den Vortrag auf der Bühne eines Verlags hält, der nicht ganz so gut auf den Verlag zu sprechen ist, dessen T-Shirt ich gerade trage, um es höflich zu formulieren. Da es jetzt sowieso zu spät ist und ich bereits die ersten pikierten Blicke kassiere, denke ich mir, dass sowieso schon alles egal ist und setze mich zu meinen befreundeten Autoren in die erste Reihe, genau in die Mitte. Alle anderen Zuschauer haben damit den besten Blick auf meinen Rücken mit Verlagslogo. Ein schöner Rücken kann ja auch entzücken, denke ich mir und richte mich dabei noch ein kleines bisschen mehr auf. 

Meine Signierstunde eine Dreiviertelstunde später kommt mir danach wie ein Spaziergang vor. Auch wenn ich zweimal fast meinen eigenen Namen falsch schreibe. Ich schiebe es auf die späte Uhrzeit und den Stress der sechs vorangegangenen Termine. 

Abends falle ich um 8 Uhr todmüde ins Bett. Das mit der Einladung zu einer gewissen Messeparty an diesem Abend wird damit wohl nichts mehr, ist mein letzter Gedanke, bevor ich in einen traumlosen Schlaf falle. 

Am zweiten Messetag tun mir zwar immer noch die Füße weh, aber ich kann nicht schon am zweiten Tag aufgeben, denke ich mir. Also ziehe ich mein Programm für heute trotzdem durch. 

Zwischenfazit 2: Es muss zu Messezeiten mit schmerzenden Füßen und plötzlich auftauchenden grippalen Infekten gerechnet werden. Gute Vorbereitung ( Einlegesohlen und Medikamenten einpacken!) ist also alles. 

Unterwegs auf der Messe begegnen mir noch mehr Autoren, und noch mehr gestresste Verleger, Lektoren und Social Media Verlagsmitarbeiter. Einer gestresster als der Andere. Wieder andere schleppen sich trotz Grippe durch die Hallen. Vorsichtshalber mache ich einen großen Bogen um Letztere. Andere Autoren, die mich zur Frankfurter Messe noch mit vollkommener Nichtbeachtung gestraft haben, möchten mich nun unbedingt kennenlernen, als sie meinen Namen auf dem Autorenausweis lesen. Auf einmal bin ich also dank meiner zwei neueren Veröffentlichungen interessant.  

Ich habe ein weiteres Treffen mit befreundeten Autoren an unserem Geheimtreffpunkt ausgemacht. Leider benutzen die Fantasy Leseinsel noch weitere Autoren als Treffpunkt, daher weniger geheim, aber das ist auch okay. So kann man neue Leute und alte Freunde wiedersehen. 
Noch mehr gestresste Menschen, noch mehr Cosplayer in neuen Kostümen, rennen an mir vorbei. Ich ziehe den Kopf ein. 
Um 15 Uhr verabschiede ich mich wieder mit dem obligatorischen "Sorry, mein nächster Termin ..." und stehe um Punkt 15.15 Uhr zur verabredeten Zeit am Verlagsstand meines größten Verlags. Dort habe ich einen Termin mit meiner Lektorin. Das Manuskript steht kurz vor der Veröffentlichung und wir wollen über die letzten kleineren Änderungen sprechen. Ich ducke mich unter einem ausladenden Cosplayer Kostüm hinweg, der mich fast mit seinem Flügel umgenietet hätte. 
Am Verlagsstand nenne ich nur leise meinen Vornamen und den Vornamen meiner Lektorin. Das finde ich bescheidener als groß Vor- und Zuname herauszuposaunen. Die Empfangsdamen sind freundlich und schieben mir genauso freundlich einen Zettel über den Tresen, mit der Information, dass mir meine Lektorin eine Nachricht hinterlassen habe. Natürlich. Mit Handyempfang ist es ja nicht weit auf der Buchmesse. Zu viele Menschen. Also zurück zum Mittelalter und Zetteln. Auf dem Zettel steht, dass meine Lektorin dort auf mich wartet, wo ich gerade hergekommen bin. Unser Geheimtreffpunkt Fantasy Leseinsel ist also keineswegs mehr als Geheimtipp anzusehen. Seufzend wühle ich mich zurück durch die Massen in Halle 2. Alle unangenehmen Gerüche ignorierend schaffe ich es erstaunlich schnell. Da ich meine Brille nicht dabei habe, bin ich aber sofort aufgeschmissen, denn plötzlich ist es rund um die Fantasy Leseinsel wegen einer großen Lesung total überlaufen. Glücklicherweise trägt meine Lektorin im Gegensatz zu mir ihre Brille auf dem Kopf und findet mich in der Menge. Sie sieht gehetzt aus. Ungefähr so gehetzt wie ich mich fühle. 
Kurz darauf treffe ich bei zwei weiteren meiner Verlage auf noch mehr gestresst wirkende Menschen. Trotzdem sind alle freundlich. Auch wenn man mit niemand lange reden kann, denn jeder lässt nach ein paar Minuten den Kommentar fallen: "Sorry, ich habe gleich noch einen Termin." Das finde ich irgendwie erleichternd, denn ich habe auch schon wieder Sorge, meinen nächsten Termin nicht zu schaffen. 

Zwischenfazit 3: 
Auf Buchmessen hetzt jeder Fachbesucher von einem Termin zum nächsten. 

Mit einem Taxi schaffe ich es gerade rechtzeitig in die Innenstadt, wo im Theaterhaus ein paar ausgewählte Buchblogger, darunter auch ich, zu einer exklusiven Vorstellung der neuen Titel des Loewe Verlags bei englischem Tee und Sandwiches geladen sind. Ich freue mich.
Leider sind ungefähr zehn Blogger viel zu spät dran, weswegen sich der Beginn der Veranstaltung verschiebt. Dadurch sehe ich meinen nächsten Termin: ein Verlagsessen in Gefahr, aber das bringt mich heute Abend ausnahmsweise mal nicht aus der Ruhe. Da ich ein Drittel der anderen Blogger kenne, plaudere ich ein wenig mit ihnen, was sehr zu meiner Entspannung beiträgt. Ich bin dankbar. Auch darüber, dass keine gruselig verkleideten Cosplayer unter uns weilen. 
Drei gehetzt aber freundlich wirkende Mitarbeiter möchten jetzt endlich anfangen. Und da stürzen auch schon die letzten Blogger herein. Ihre Atmung geht schnell, als seien sie bis hierher gerannt. Ich winke sie an meinen Tisch und umarme Lisa, eine Freundin von mir. Dann geht es auch schon los. 
Exklusiv werden uns neue Buchtitel vorgestellt, die wir auf Wunsch als Rezensionsexemplare zugeschickt bekommen können. Das finde ich toll. Als Überraschungsgast liest Ursula Poznanski aus einem brandneuen Werk von ihr, definitiv mein Highlight des Tages. So entspannt war ich sicher seit vorgestern Abend nicht mehr. Dann ist es sechs Uhr abends. Freundlich aber bestimmt, wird uns mitgeteilt, dass im Anschluss eine weitere Veranstaltung im selben Raum ansteht. Das macht uns aber nichts. Denn wir sind stresserprobte Blogger und wollten sowieso gerade fluchtartig das Feld räumen. Also tausche ich noch schnell ein paar Visitenkarten aus und erzähle der Loewe Social Media Managerin von meiner neusten Idee für den Blog. Sie ist sofort interessiert und bittet mich, ihr per Mail mehr Informationen darüber zu schicken. Ich fühle mich geschmeichelt. 

Als nächstes schnappe ich mir im Coffee Shop nebenan einen Latte und tippe am Handy einen Blogbeitrag, bevor ich glatte 15 Minuten zu spät zum Verlagsessen erscheine. Fast alle sind schon da. Aber das ist okay. Das Essen entspannt mich ein wenig mehr. Ungefähr zwanzig Autoren, die ich fast alle persönlich kenne sind dabei und einer witziger als der Nächste. Während des Essens lache ich mich schlapp über all die Anekdoten der Anwesenden. Ich steuere ein paar eigene bei. Vor allem über die Sache mit dem Verlags T-Shirt gestern beim Vortrag eines anderen Verlags, stößt auf großes Gelächter. Unsere Verlagschefin, die neben mir sitzt, entspannt sich langsam. Die Ärmste wurde den ganzen Tag am Messestand belagert. Zum Beispiel von Magazinen und Buchhändlern, die nach einer Leseprobe zu meinem neusten Buch fragten, die ich noch nicht geliefert habe, was in mir sofort ein schlechtes Gewissen auslöst. 
Um zehn Uhr spiele ich kurz mit dem Gedanken, noch zu einer gewissen Preisverleihungsparty zu fahren. Denn eins  meiner Bücher wurde in der Kategorie Romance für einen Autorenpreis nominiert, den ich sicher nicht gewinnen werde, wenn ich bei besagter Party zur Verkündung der Shortlist nicht erscheine. Doch ich verwerfe den Gedanken schnell wieder. Zu müde. 

Am Samstag Morgen laufe ich mit klopfendem Herzen zum Congress Center. Am Nachmittag soll ich bei der Leipziger Autorenrunde gemeinsam mit einer Social Media Managerin meines Verlags, die ich gut kenne, einen Vortrag zum Thema "Social Media Werbung für Autoren", halten. Zuerst möchte ich mir selbst ein paar Vorträge anhören. 
In der Akkreditierungs-Schlange, lerne ich eine zauberhafte Autorin kennen, die Gothic-Thriller schreibt. Ich bin fasziniert. Wir machen ein Selfie und finden, wir sehen auf dem Foto nebeneinander aus wie Charlotte und Max aus "Two Broke Girls". Gemeinsam lauschen wir einem Vortrag und sind happy. Nach einem weiteren Vortrag sagen wir beide gleichzeitig: "Sorry, ich habe gleich noch einen Termin." Wir grinsen und verabschieden uns. 
Ich nehme rennend die nächste Rolltreppe und dann zu Fuß eine Wendeltreppe nach oben auf der mir schwindelig wird. Gerade rechtzeitig komme ich beim Impress Bloggerlunch an. Wieder kenne ich ungefähr jeden dritten Blogger und plaudere mit ihnen. Toll, dass ich sie alle kurz vor meiner Abreise noch sehen kann, denke ich. 
Der Bloggerlunch wird super abwechslungsreich moderiert. Zahlreiche neue Buchtitel werden vorgestellt. Teilweise vom Verlag oder von den Autoren selbst. Ein paar Fotos der Präsentation schicke ich sofort den jeweiligen mit mir befreundeten Autoren per Facebook und sage ihnen, wie cool ich ihr neues Cover finde. Ein Video, das ein befreundeter Autor geschickt hat, weil er leider nicht kommen konnte, lässt den ganzen Saal kichern. Ich schicke ihm ein Foto und lobe ihn für das Video. Er fragt sofort zurück, ob anwesende Blogger ihn ausgebuht haben. Ich sage: ja alle. Füge dann aber einen zwinkernden Smiley hinzu. Die Bloggerin, die neben mir sitzt und die ich seit fast einem Jahr gut kenne, meint, sie müsse leider jetzt schon gehen, wegen einem Termin. Ich nicke und sage, dass ich auch schon früher los muss. Wegen eines Termins. Alle haben Verständnis. Dennoch bleibe ich bis zum Gruppen-Foto und stecke eine Goodie Tüte ein, die ich auf meinem Blog verlosen möchte. Dabei räume ich mit meiner Tasche ausversehen mehrere Lesezeichen vom Tisch. Das ist mir peinlich, aber wegen meiner zahlreichen Taschen am Arm und dem Gedränge kann ich mich leider noch nicht mal danach bücken. 
Ich rase also die Wendeltreppe wieder herunter, wobei mir fast mein IPhone entgleitet und drei Stockwerke tief fällt. Glücklicherweise kann ich das im letzten Moment noch verhindern. Wahrscheinlich hegt das Telefon schon dezente Suizid-Gedanken nach all dem Stress. Schließlich beherbergt es meinen Terminkalender ...

Zehn Minuten zu spät komme ich schlitternd vor einem gewissen Verlagsstand zum Stehen. Dort bin ich mit einem befreundeten Autor verabredet, den ich meiner Verlegerin vorstellen möchte. Er hat das inzwischen allerdings selbst in die Hand genommen. Auf meinen fragenden Blick hin, nickt er mir zu. Also hat er bereits eine Zusage in der Tasche. Wir schlagen ein und ich bin ein bisschen stolz auf ihn. Er ist bereits umringt von zahlreichen Autoren, die wir beide gut kennen. Alle feiern ihn. 
Zufällig tauchen ein paar weitere Autoren, die mit mir bei einem anderen Verlag unter Vertrag sind und wir machen zu sechst ein Selfie. Dabei flattern meine Nerven, denn als letzter Terminpunkt vor meiner Abreise, steht ja noch mein Vortrag an. 


Also laufe ich los und hole wie besprochen die Social Media Managerin am Verlagsstand ab. Gemeinsam gehen wir zum Congress Center. Der Vortrag läuft trotz vieler Zwischenfragen, die uns zu viel Zeit stehlen, um alle Punkte in der vorgegebenen Zeit abzuarbeiten, wirklich hervorragend. Als wir fertig sind, raunt meine Social Media Managerin mir zu: "Sorry, ich muss los. Hab gleich noch einen Termin."

Freitag, 18. März 2016

Buchmesse Leipzig Teil 1

Buchmesse Leipzig ist einfach der Hammer. 
Meine Meet & Greets bisher liefen klasse. So liebe Menschen kennengelernt. Autoren, Leser Blogger ... einfach alle laufen einem bei der Messe über die Füße! z.B die Bloggergirls von @schlunzenbuecher
Heute beim Loewe - Blogger Treffen die neuen Buchhighlights des Herbst bei Tee und Sandwiches präsentiert bekommen. Einfach spitze!! Da kommen interessante Titel auf uns zu! Ursula Poznanski kam sogat als Überraschungsgast vorbei und hat aus ihrem neuen Buch "Elanus" virgelesen, indem es um den nerdigen Stalker Jonah geht, der eine Drohne besitzt, die jeden ausspionieren kann, dessen Handynummer er hat und der einmal auf eine Spyware Nachricht von Jonah geantwortet hat. Brandheiß!
Und sie war so witzig und nett! Obwohl sie etwas krank war, hat sie sich für alle Blogger kurz Zeit genommen!:)

Viele Grüße aus Leipzig, von einer sehr erschöpften, aber auch sehr glücklichen Nina❤️




Montag, 14. März 2016

Cover "Rotkäppchen und der Hipster-Wolf"


tataaa:) Ich freue mich, euch endlich das Cover meines neusten Buchs zeigen zu können! Es erscheint am 1.10.2016 im Drachenmondverlag! Gefällt es euch? mir sehr!<3
************
hier das Zitat und der Klappentext nochmal in groß:

~
„Hör auf, darüber zu bloggen", weise ich Cinder sofort zurecht. „Das ist keine Geheimoperation mehr, wenn sie auf deinem Blog zu finden ist!"
~

Im Märchenwald ist die Hölle los. Alle Happy Ends wurden gestohlen! Cinderella, Schneewittchen und Co. beschließen, ihre verschwundenen Prinzen zu retten, wozu sogleich eine "Verhöre-und-Töte"-Liste der Verdächtigen erstellt wird:
1.) Wölfe töten
2.) Hexen töten
3.) böse Stiefmütter töten (wobei das oft mit Punkt 2 einhergeht)
4.) böse Feen töten
Nur Red findet die Idee äußerst schwachsinnig. Doch dann taucht ein gutaussehender Hipster auf, der mehr über die verschwundenen Prinzen zu wissen scheint. Schnell stellt sich heraus, dass Everton eigentlich ein Werwolf ist und auf der Liste der durch die Prinzessinnen bedrohten Arten steht. Red bleiben plötzlich nur sieben Tage, um die Prinzen zu finden, bevor sie Ever ausliefern muss. Doch warum will gerade er eigentlich die Happy Ends zurückbringen? Benutzt er Red nur für seine eigenen Zwecke? Sicher ist jedoch: In Reds Leben nimmt ab sofort die Zahl der Hipsterwitze wahnwitzige Ausmaße an, sehr zum Leidwesen von Ever ...

Sonntag, 13. März 2016

Coverenthüllung am 14.3. von "Rotkäppchen und der Hipster-Wolf"




Morgen, am 14.3. darf ich euch endlich das Cover meines neusten Taschenbuchs präsentieren! "Rotkäppchen und der Hipster-Wolf" - eine humorvolle, moderne Märchenadaption. Hier der Inhalt:

Im Märchenwald ist die Hölle los. Alle Happy Ends wurden gestohlen! Cinderella, Schneewittchen und Co. beschließen, ihre verschwundenen Prinzen zu retten, wozu sogleich eine "Verhöre-und-Töte"-Liste der Verdächtigen erstellt wird:
1.) Wölfe töten
2.) Hexen töten
3.) böse Stiefmütter töten (wobei das oft mit Punkt 2 einhergeht)
4.) böse Feen töten
Nur Red findet die Idee äußerst schwachsinnig. Doch dann taucht ein gutaussehender Hipster auf, der mehr über die verschwundenen Prinzen zu wissen scheint. Schnell stellt sich heraus, dass Everton eigentlich ein Werwolf ist und auf der Liste der durch die Prinzessinnen bedrohten Arten steht. Red bleiben plötzlich nur sieben Tage, um die Prinzen zu finden, bevor sie Ever ausliefern muss. Doch warum will gerade er eigentlich die Happy Ends zurückbringen? Benutzt er Red nur für seine eigenen Zwecke? Sicher ist jedoch: In Reds Leben nimmt ab sofort die Zahl der Hipsterwitze wahnwitzige Ausmaße an, sehr zum Leidwesen von Ever ...
*****
Natürlich wird es auch zu diesem Buch tolle Aktionen und Gewinnspiele geben. Ich freue mich, üner jeden, der mitmacht, mitliest und kommentiert:) Jetzt wünsche ich euch einen tollen Sonntag!<3

Straßensymphonie - das neue Buch von Alexandra Fuchs

Gestern Abend wurde dieses wunderschöne Cover vom Drachenmondverlag präsentiert. ich bin sehr gespannt auf dieses Buch:)!!

Straßensymphonie (von Alexandra Fuchs): 

Es war einer dieser Tage.
Einer, an denen alles schief lief. Wenn man mit dem linken Fuß aufstand und dann auf einem Rollschuh die Treppe hinunterstürzte – so fühlte es sich an. Nur war es bei mir kein Rollschuh, sondern ein Hund. Und es war auch keine Treppe, die ich hinunterstolperte, sondern mein Leben. 
Seit dem Tod meines Vaters hatte sich alles verändert - ich hatte mich verändert. Meine Ziele hatte ich aus den Augen verloren. Selbst das, was mich ausmachte, war einfach verschwunden, auf ewig verloren. Mein Gesang blieb mir im Halse stecken, eine Bühne würde ich nie wieder betreten können, dessen war ich mir sicher. 
Doch dann, dann kam er.
Wie ein Wirbelwind veränderte er alles, putzte den Staub von meinen eingerosteten Stimmbändern und schenkte mir endlich wieder das Gefühl von Zuhause.
....
Also ich bin total gespannt! Erscheint voraussichtlich im August 2016

Samstag, 5. März 2016

Meine Buchmessetermine


Ich bin bei mehreren Terminen an der Leipziger Buchmesse mit Lesezeichen und Goodies für euch zu finden. Kommt doch vorbei! Am Forever Ullstein Stand wird es eine coole Selfiebox geben!:) Ich würde mich unheimlich freuen, wenn überhaupt jemand kommt, hihi <3

Montag, 29. Februar 2016

Blogtour und Interview zum Buch "Die Magie der Namen"



 
Ab heute (1.3.) gibt es endlich „Die Magie der Namen“ von Nicole Gozdek zu kaufen! Ich bin sehr stolz sie persönlich zu kennen und Teil ihrer Blogtour sein zu dürfen. Gestern habt ihr bei schlunzenbuecher.blogspot.de schon etwas zur Besonderheit der Namensgebung: Magie, Bedeutung – erfahren und morgen geht es auf kasasbuchfinder.de weiter zum Thema: Bedeutung von Namen in anderen Romanen (Fantasy/Jugendbuch).
 

Heute dreht sich alles um die Autorin. Ich habe ihr ein paar Löcher in den Bauch gefragt und hier findet ihr die Antworten zu Nicole Gozdeks Interview. Wolltet ihr schon immer mehr zu ihr erfahren und seid vielleicht neugierig auf ihre neuen Projekte? Dann ist das ganz sicher etwas für euch! Vergesst nicht bis ganz unten zu lesen und am Gewinnspiel teilzunehmen!








Interview mit der Autorin Nicole Gozdek:

Möchtest du dich mal kurz vorstellen?

Danke, Nina, sehr gerne. Mein Name ist Nicole Gozdek, ich bin 37 Jahre alt und liebe Geschichten. Hauptberuflich bin ich Online-Redakteurin und in meiner Freizeit Autorin von Fantasy- und humorvollen Gegenwarts-Romanen, dazu eine ausgeprägte Leseratte, begeisterte Buchbloggerin sowie leidenschaftliche Sammlerin von Geschichten in Form von Büchern und DVDs und wenn ich ein bisschen Zeit übrig habe (was leider selten vorkommt), greife ich auch gerne mal zu Pinsel und Aquarellfarben oder zum Bleistift, um die Landschaften und Karten in meiner Phantasie zu Papier zu bringen.


Du hast ja schon ziemlich viel erreicht! Was würdest du sagen, waren deine persönlichen Highlights bisher? Was waren die schönsten Momente in deiner Schreibkarriere?

Die schönsten Momente in meiner Schreibkarriere, nun das war neben dem Moment, als ich zum ersten Mal einen meiner Romane bei einem Online-Buchhändler gesehen habe und verdammt stolz darauf war, dass ich mich getraut hatte, als Autorin mit einer meiner Geschichten („Königreich zu verschenken“)  in die Öffentlichkeit zu treten, ganz klar der Piper Award #erzaehlesuns. Als ich Ende 2014 vom Wettbewerb des Piper Verlags für neue Autoren erfuhr, hätte ich nie damit gerechnet, ihn auch zu gewinnen. Eine Zeitlang war ja noch nicht einmal klar, ob ich überhaupt teilnehmen konnte, denn mir blieb nur wenig Zeit, um „Die Magie der Namen“ zu schreiben. Dass ich es geschafft habe, einen Roman in nur 44 Tagen zu schreiben und das trotz Vollzeitarbeit, war für mich schon ein gewaltiger Erfolg. Doch dann bin ich Runde um Runde weitergekommen und plötzlich stand ich im Finale unter den besten Fünf. Mit dem Gewinn des Wettbewerbs ging ein großer Traum von mir in Erfüllung. Am 1. März erscheint nun mein Fantasyroman „Die Magie der Namen“ und ich kann das Buch nicht nur als E-Book lesen, es als Hardcover in den Händen halten, sondern mir zudem auch als Hörbuch, gelesen vom genialen Jacob Weigert, vorlesen lassen. Und in Kürze darf ich außerdem als Autorin auf die Leipziger Buchmesse, Interviews und Lesungen geben. Das ist großartig und ich freue mich jeden Tag über das Glück, das ich habe. Auch wenn ich noch ganz am Anfang meiner Autorenkarriere stehe, habe ich schon Highlights erleben dürfen, von denen andere Autoren nur träumen, und das ist nicht selbstverständlich.


Wie kam es dazu, dass du mit dem Schreiben angefangen hast?

Büchermangel! ;-) Ich bin schon immer eine Leseratte gewesen und konnte die Bücher gar nicht schnell genug verschlingen. Mein Taschengeld ging größtenteils für neue Bücher drauf und die Bibliotheken in meiner Nähe hatten irgendwann auch nicht mehr genug Lesenachschub für mich, der mich interessierte. Also fing ich an, mir Geschichten auszudenken. Mit 17 Jahren, als ich immer häufiger gefragt wurde, was ich nach dem Abitur machen wollte, war für mich plötzlich klar: Ich werde Autorin! Ab da begann ich komplette Romane zu schreiben.
 

Was bedeutet Schreiben für dich? Ist es mehr Hobby oder Arbeit?

Wenn du mit Hobby die Leidenschaft fürs Schreiben meinst, das Gefühl, unbedingt schreiben zu müssen, weil die Geschichten einfach raus müssen, dann ganz klar Hobby, selbst wenn ich eines Tages meinen Lebensunterhalt mit Schreiben verdienen sollte. Ich empfinde Schreiben nicht als mühsame Arbeit, sondern als Entspannung und kann dabei super von einem stressigen Tag oder einer anstrengenden Woche abschalten – übrigens genauso wie beim Lesen. Mir gefällt es, mich dabei kreativ austoben zu können, phantastische Welten zu erfinden, mit meinen Helden auf Abenteuer zu gehen, mich zu fragen, wie sie wohl auf eine bestimmte Situation reagieren, was sie empfinden, … Du merkst schon, ohne Schreiben kann ich mir ein Leben gar nicht vorstellen. Wenn ich jeden Tag schreiben kann, meinen Lesern die Geschichten gefallen und ich eines Tages davon leben kann, wäre das ein Traum.
 

Woher nimmst du die Ideen für deine Geschichten?

Mich überrascht es selbst manchmal, wo die Ideen herkommen. Nehmen wir beispielsweise die Idee zu „Die Magie der Namen“. Die hatte ich im Sommer 2008 bei der Gartenarbeit und dazu muss man wissen, ich hasse Gartenarbeit. Um die Zeit also möglichst schnell rumzubekommen, habe ich über mein damaliges Schreibprojekt – eine High Fantasy-Geschichte – nachgedacht und über die Namen, die ich dafür erfunden habe. Ich neige dazu, klangorientiert Namen zu erfinden. Manche „weiche“ oder energisch klingende Namen stehen für mich für die Namen von Helden, hart klingende Namen tragen eher Bösewichte. Doch was wäre, wenn die Namen nicht nur eine bestimmte Persönlichkeit assoziieren, sondern der Name wirklich die Persönlichkeit ist? Und so war die Grundidee für „Die Magie der Namen“ geboren.

Im Grunde ist für mich die Frage „Was wäre wenn …“ der Startpunkt für jede neue Geschichte. Ich beginne, Fakten und Gesetzmäßigkeiten unserer Welt in Frage zu stellen, Ideen, die normalerweise nicht zusammengehören, miteinander zu kombinieren und plötzlich entstehen Ideen zu neuen Geschichten. Das Ganze passiert dabei häufig unterbewusst und die besten Ideen kommen mir in der Regel abends kurz vor dem Einschlafen. Bei mir beginnt eigentlich jede neue Geschichte mit einer Idee, die Figuren kommen danach.


Zu welcher Tagesszeit und an welchem Ort schreibst du am liebsten?

Am liebsten schreibe ich am Wochenende auf meinem Sofa. Dann kommt es häufig vor, dass ich morgens nach dem Frühstück anfange und mit ein paar Pausen bis abends durchschreibe.



Wenn Du einen neuen Charakter entstehen lässt, orientierst du dich dann an Personen in deinem Umfeld? Und wer wäre das zum Beispiel?


Die Frage kann ich ganz klar mit Nein beantworten. Jede meine Figuren ist frei erfunden, es gibt keine lebenden Vorbilder, noch nicht mal bei der äußeren Erscheinung. Es ist eher so, dass die Figuren eines Tages bei mir anklopfen und ich versuche herauszufinden, wer sie sind und wie sie reagieren, wenn ich sie vor bestimmte Herausforderungen oder Gefahren stelle.

Hast du Autoren, die ein absolutes Vorbild für dich sind? Wenn ja, warum?

Ich habe eine ganze Reihe Lieblingsautoren, hauptsächlich aus dem Fantasy-Genre, und Autoren, die ich bewundere, aber wenn es um Autoren-Vorbilder geht, dann ist das in erster Linie Brandon Sanderson. Er schreibt High Fantasy-Romane, die mich mit ihrer Originalität, Einzigartigkeit, ihren fesselnden Magiesystemen und packenden Figuren einfach jedes Mal wieder vom Hocker hauen. Jedes Buch, das ich von ihm lese, ist einfach genial und perfekt – wenn ich das bei meinen eigenen Geschichten nur einen Bruchteil so gut hinbekomme, kann ich mich echt glücklich schätzen.


An welchen Schreibprojekten arbeitest du gerade? Verrätst du uns das?

Momentan schreibe ich, was ich früher nie gedacht hätte, sogar an mehreren Projekten gleichzeitig. Zum einen bin ich bereits wieder in der Welt von Tirasan unterwegs, aber da möchte ich euch noch nicht mehr darüber verraten. Zum anderen schreibe ich an einer weiteren High Fantasy-Geschichte namens „Licht und Schatten“, die auf einen Leserwunsch hin entstanden ist und die man auf Wattpad verfolgen kann. Eine weitere angefangene Geschichte ist „Die magische Schatzsuche“, ebenfalls Fantasy, allerdings mit einer guten Portion Humor und Situationskomik. Die Geschichte, die ich jedoch momentan am intensivsten schreibe, einfach weil die Idee und die Hauptfigur mich nicht anders lassen, ist „Murphy“, ein zeitgenössischer Fantasy-Schelmenroman. Und dann habe ich noch Ideen für den 3. Band meiner High Fantasy-Reihe „Helden von Arphelien“, weitere Fantasy-Geschichten und sogar ein Krimi-Projekt. Wenn man sich magisch klonen lassen könnte, wäre ich wahrscheinlich in der Warteschlange die Erste, um mehr Schreibzeit für all meine Ideen zu ergattern. :-)
 

Was würdest du jungen Autoren, oder denen, die es werden wollen, raten?

In erster Linie viel schreiben und viel lesen. Man kann sich sehr viel bei anderen Autoren abschauen, was Weltenbau, Figurenentwicklung, Beschreibungen, Handlungsaufbau, etc. betrifft. Aber dazu muss man auch selbst viel schreiben und ausprobieren, seinen eigenen Stil entwickeln. „Ich schreibe jetzt einen Roman wie Autor XYZ“ funktioniert in der Regel nicht gut. Als Autor muss man ein Gefühl dafür entwickeln, wie Geschichten und Figuren für sich selbst am besten funktionieren. Dafür kann man natürlich einen Schreibratgeber nach dem anderen lesen, aber das meiste lernt man meiner Meinung nach durch Schreiben, Schreiben und nochmals Schreiben. Zusätzlich ist ehrliches und konstruktives Feedback wichtig. Klar, können Freunde oder Verwandte die Geschichten vorab lesen, doch sie sind in der Regel keine guten Kritiker, da sie die Autoren ja mögen und nicht verletzen wollen. Um sich als Autor zu verbessern, ist Kritik aber notwendig. Ich würde jungen Autoren daher raten, sich in Schreib-Communities zu engagieren, bei Schreib-Wettbewerben mitzumachen oder ihre Geschichten entfernten Bekannten zum Testlesen zu geben. Und wenn dann Kritik und Verbesserungsvorschläge kommen, nicht beleidigt zu sein, sondern darüber nachzudenken und versuchen die Verbesserungsvorschläge umzusetzen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen und auch ich würde meine ersten beiden Manuskripte heute auch niemandem mehr zeigen, geschweige denn zum Lesen geben, weil sie einfach nicht gut waren. Also traut euch! Seid kreativ, probiert was aus und vor allem habt Spaß beim Schreiben!


 
Gewinnspiel:


Zu gewinnen während der Blogtour gibt es 3 wundervolle Magie der Namen Pakete bestehend aus:

einer ivi-Tasche, ein Exemplar des Buchs „Die Magie der Namen“ und 1-2 Lesezeichen

Um zu gewinnen, müsst ihr nur die Gewinnspielfrage beantworten: An welchem neuen Buchprojekt arbeitet die Autorin gerade am intensivsten?

Mit jeder richtigen Antwort an jedem Blogtag sammelt ihr ein Los, also macht bei so vielen wie möglich mit!

Zeit bis einschließlich dem 08.03.2016 Zeit, danach lost der Piper Verlag zeitnah aus.

 

Teilnahmebedingungen:

Ihr müsst mindestens 18 Jahre alt sein oder die Zustimmung eines Erziehungsberechtigten vorweisen.

Ihr seid einverstanden, dass im Gewinnfall Euer Name öffentlich bekannt gegeben wird.

Im Gewinnfall wird die Adresse an den Piper Verlag weitergegeben.

Eine Barauszahlung ist nicht möglich.

Für auf dem Postweg verloren gegangene Ware übernehmen wir und der Verlag keine Haftung.

Versand nur innerhalb Deutschlands, Österreich und der Schweiz.






 *Update vom 12.3.*:
Die drei glücklichen Gewinner sind:
BeaSwissgirl
Dani Schwarz
VanaVanille

Bitte schickt eure Adressen an: katjawiese@hotmail.de
Betreff: Fan-Paket Die Magie der Namen